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Tjukurpa
Aboriginal Leute sagen , das Land wurde erschaffen in der Tjukurpa. Einige Nichtaboriginal Leute nennen es die Traumzeit, aber das ist kein guter Name, denn es hat nichts mit träumen zu tun.
Das Land wurde erschaffen von den Vorfahren, welche übernatürliche Wesen waren. Die Vorfahren hatten einige Charakteristiken von Tieren und einige von Leuten. Tatsächlich konnten sie ihre Form ändern von Tier zu Mensch.
Diese Vorfahren hatten verschiedene Abenteuer während sie das Land durchquerten und dabei alle Berge , Täler, Flüsse, Sanddünen und Wasserlöcher entlang des Weges schufen.
Wo immer wichtige Ereignisse stattfanden, blieben Energien im Boden. Aboriginal Leute glauben sie können diese Energien anziehen. Daher gibt es über ganz Australien Plätze, die den dort ansässigen Leuten heilig sind.
Aber Tjukurpa ist komplizierter als das. Tjukurpa bestimmt die Gesetze für menschliches Verhalten - wie man sich Anderen gegenüber verhalten hat, wie man sich um das Land kümmert, selbst, wie Nahrung zubereitet wird- ebenso wie es über die Entstehung der Welt berichtet.
Uluru ist ein sehr wichtiger Platz in Tjukurpa.Verschiedene der Vorfahren kamen hier vorbei. Tatsächlich sind einige von ihnen noch immer hier.


Die Mala Wallaby Leute
Das Mala Hare Wallaby ist ein kleiner Angehöriger der Känguruh-Familie. Obwohl diese Tiere am Uluru lebten findet man sie heute nur in der Tanami Wüste.
Einige der Tjukurpa Vorfahren welche hier in der Erschaffungszeit lebten wurden ebenfalls Mala genannt.
Die Mala Leute führten inma, oder Zeremonien an der nördlichen Seite von Uluru durch. In der aboriginal Gesellschaft sind einige inma speziell für Frauen , andere sind für Männer.
Eines Tages bereiteten sich die Mala Leute auf eine spezielle Männerzeremonie vor.
Sie hatten den Zeremonienstab, Ngaltawata, oben auf den Uluru aufgestellt, um ihre Zeremonien zu beginnen, als zwei Besucher vom Docker River , weit im Westen ankamen. Diese Besucher waren Mulga Seed Männer. Sie luden die Mala Leute ein, ein inma in ihrem Land zu besuchen. Die Mala Leute sagten " wir können nicht gehen .Wir fangen gerade unsere eigenen Zeremonien an und wir können jetzt nicht unterbrechen."
Die Mulga Seed Männer waren unglücklich . Sie gingen zurück nach hause und berichteten den Ältesten " Unsere Einladung wurde zurückgewiesen."
Die Mulga Seed Ältesten beschlossen die Mala Leute zu bestrafen. Sie kreierten einen bösen Geist in der Form eines gigantischen teuflischen Dingos namens Kurpany. Sie schickten Kurpany zum Uluru um die Mala Leute zu vertreiben.
Kurpany lief schnell über die Dünen. Einige sagten er tarnte sich indem er häufig seine Form änderte während er lief. Manchmal war er ein Dingo, manchmal ein Vogel, manchmal eine Eindechse , dann wieder ein Dingo.
Als er am Uluru ankam hielt er gleich an der nächsten Sanddüne. Kurpany schaute über die Düne um zu sehen, wo die Mala Leute sind.
Er sah die Frauen und die Kinder neben ihren Höhlen und er sah die Männer an ihren Zeremonienstätten. Er beschloss erst die Frauen zu attackieren. Eine Person sah ihn kommen. Es war Lunpa , die Eisvogel-Frau. Sie kreischte eine Warnung. Da ist etwas Böses draussen neben der Sanddüne.
Die Frauen und Kinder sahen Kurpany und rannten in Panik- dirket durch die inma der Männer. Kurpany rannte ihnen nach und die Männer versuchten ihn zu bekämpfen. Aber sie waren machtlos gegen ihn. Einige Mala Männer wurden im Kampf getötet.
Sie können die Überreste ihrer Körper oben an der Nordwand des Uluru sehen. Zwischen diesen Körpern können sie ebenso Dingofußabdrücke sehen, da Kurpany einige Mala Leute hinaufjagte. Sie werden ebenso Lunpa sehen, die Eisvogel-Frau, welche zu Stein verwandelt wurde, da sie die Mala Frauen warnte.
Kurpany jagte die Mala Leute weit fort nach Süden. Sie kamen nie zurück zum Uluru.


Lungkata- der Blauzungenechsenmann
Eines der Tiere die in dieser Gegend gefunden werden ist die Blauzungenechse, eine fette Eidechse, etwa 30 cm lang, mit einer blauen Zunge.
Lunkata der Blauzungenechsenvorfahre, kam zum Uluru vom Norden her, nahe des Mt. Liebig. Er pflegte Spinifexgras abzubrennen als er das Land durchquerte, und die aboriginal Leute segen , so lernten sie das Spinifex zu brennen.
Eines Tages , als Lungkata jagen war , sah er einen Emu-Kalaya um die Ecke auf sich zukommen. Der Emu war erschöpft weil er einen Speer in seinem Körper stecken hatte. Lungkata sah die Möglichkeit für eine einfache Mahlzeit und hastig attackierte er den Emu. Er brachte ihn zu Boden und tötete ihn. Dann shcleppte er den Körper zum Lager , entfachte ein Feuer und fing an , den Emu zu zerlegen und zu kochen.
Während er seine Mahlzeit zubreitete kamen zwei Jäger , die Pan-Pan-Palala-Brüder den Emuspuren folgend um die Ecke. Sie sahen Lungkata´s Feuerstelle durch die Bäume und riefen ihm zu " Hey Lungkata hast du unseren Emu gesehen? Wir haben ihn gespeert und er kam diesen Weg."
Lungkata hielt das Fleisch versteckt hinter sich und rief zurück. Nein hier ist kein Emu. Vielleicht dort drüben. Und er zeigte in die Richtung auf die Dünen.
Die Pan-Pan-Palalamänner gingen in die Richtung in die Lungkata gedeutet hatte und Lungkata wusste das er in großen Schwierigkeiten war. Er sammelte all das Emufleisch und trug es um den Uluru Richtung Westen, sodass er es in seiner Höhle verstecken konnte. Da er eilte verlor er Stücke von Emufleisch entlang des Weges.
Er kam bald an den Fuß des Kliffs wo er seine Höhle hatte. Er kletterte hinauf und versteckte sich mit dem verbleibenden Emufleisch in der Höhle.
In der Zwischenzeit fanden die Pan-Pan-Palalamänner die Stelle wo Lungkata das Emu zerteilt hat . Als sie die Spuren studierten wussten sie was sich abgespielt hatte. Sie fühlten sich krank vor Zorn da sie wussten das der Blauzungenechsenmann sie angelogen hatte. Sie gingen zu seiner Feuerstelle zurück um mit ihm zu sprechen, aber er war verschwunden.
Sie folgten den Spuren um den Stein und fanden Emustücke . Sie kamen an den Fuss der Klippe und wussten er versteckte sich oben in seiner Höhle.Sie riefen ihm hinaus " Lungkata wir wissen Du bist da oben . Wirf unser Emufleisch herunter."
Lungkata versteckte sich in seiner Höhle und sagte gar nichts . Die Pan-Pan-Palalamänner riefen wieder zu ihm hinauf. Lungkata, wir wollen unsere Emufleisch, wirf es herunter. Lungkata sagte immer noch nichts.
Die Pan-Pan-Palalamänner wurden dann sehr böse und entfachten ein Feuer. Das Feuer war so heiß und der Rauch zug in die Höhle hinein. Bald kam Lungkata heraus , hustend und fast erstickend vom Rauch. Er rutschte aus und fing an den steilen Berg herunter zu rollen.
Nun war der Felsen sehr heiss von dem Feuer und als der fette Eidechesenmann herunterrollte blieb seine Haut am Felsen kleben. Während er herunter rollte wurde er kleiner und kleiner und als er den Boden ereichte wurde er in einen Stein verwandelt.
Der Lungkatastein ist immer noch da, an der westlichen Wand sind Stücke seiner Haut und die Markierungen vom Rauch. Neben der südlichen Wand wo Lungkata den Emu fing, können Sie den Felsen hinauf schauen und sehen Kalanya Tjunta- eine Emubein mit einem Speer durchsteckend.

Die Willy Wagtailfrau
Den Willy Wagtail, einern kleinen schwarz-weissen Vogel findet man überall in Australien. Hier am Uluru wird er tjintir-tjintirpa genannt, was ein guter Name ist , er ähnelt sehr seinem Gesang.
Die Willy-Wagtailfrau lebte in Ikari , der Lächelnden Höhle. Sie pflegte vor sich hin zu lachen als die den Geräuschen er Mala Zeremonien weit weg auf der anderen Seite des Uluru lauschte.
Sie war eine freundliche Frau die jeden anlächelte der vorbei kam. Sie war an jedermanns Angelegenheiten interessiert und wusste alles über jeden.
Selbst heute noch sind Aboriginal Leute im Zentrum Australiens sehr vorsichtig, nicht zuviel zu sagen , wenn einer Willy Wagtail Vogel in der Nähe ist. Sie könnte davon fliegen und anderen Leuten von ihren Angelegenheiten berichten.

Kuniya - Die Pythonfrau
Eine der Schlangen die in der Gegend um den Uluru leben ist die Womapython. Und die Vorfahrin dieser Python wurde Kuniya genannt,
Kuniya , die Pythonfrau lebte weit entfernt .Als die Zeit kam Babies zu haben, trug sie die Eier zum Uluru, dem Platz wo sie geboren war, zur Höhle die wir heute Kuniya Piti nennen.
Sie reißte viele Tage um den Uluru zu erreichen. Als sie ankam legte sie ihre Eier vorsichtig auf den Boden. Die geschwungenen Linien am Felsen neben Kuniya Piti zeigen wo sie manchmal heraus kam um Nahrung zu holen.
Während sie dort war, kam ihr Neffe Kuka Kuka auf der anderen Seite des Uluru an, er wurde von einer Jagdabordnung von Liru oder den Giftschlangenmännern von Kata Tjuta gejagt. Sie warfen mehrere Speere nach ihm. Er wich meistens aus, wurde aber schließlich doch von einem getroffen, Die Speer Markierungen sind heute noch da, Sie können sie gerade südlich der Stelle sehen wo einige Leute den Felsen besteigen .
Alle Lirumänner mit Ausnahme von einem kehrten dann in ihr Land zurück. Dieser Mann trug den Körper des Neffen in das Tal wo das Mutjulu Wasserloch ist.
Kuniya wusste nicht das ihr Neffe die Gesetze der Liruleute gebrochen hatte. Als sie erfuhr das ihr Neffe getötet war , wollte sie die Leute finden die das getan hatten.
Sie lief um Uluru um den Platz zu erreichen , wo der Körper des Neffen lag. Als sie im Mutijulutal ankam sah sie den Lirumann auf dem Stein an der anderen Seite des Tales. Er sass aufrecht, hielt sein Schild und beobachtete sie.
Kuniya rief zu ihm um nach dem Neffen zu fragen. Aber er lachte nur. Kuniya merkte wie sie wütend wurde und machte einen mächtigen Tanz. Sie nahm eine Handvoll Sand und warf in auf den Boden um sich zu beruhigen.
Dann nahm sie eine weitere Handvoll und warf sie gegen die Talwand.
Sie können die schwarze Stelle sehen wo sie ihn hinwarf. Die Stelle wo der Sand hinfiel, so glaubt man, haben die Angulibüsche und den Speerbusch die dort wachsen vergiftet.
Der Lirumann sah Kuniya den Sand werfen und lachte weiter.
Nun nahm Kuniya ihren Wana, oder Grabstock und schlug den Lirumann über den Kopf, Sie könne den Einschnitt in Felsen sehen, wo sie ihn traf.Sie können die Verfärbung sehen, die zurück blieb von dem Blut des Schnittes.
Ihre Wut war so gross, dass sie nochmals schlug: dieses zeigt der massive Einschnitt links des ersten- die Stelle wo heute die Feigen wachsen, Dieses Mal fiel der Lirumann tot um. Sein Schild rollte über die Felsen herunter ins Tal und ist immer noch dort.
Kuniya tug den Neffen ins Tal herunter zum Wasserloch und die beiden wurden in Wanampi, oder Regenbogenschlangen verwandelt.
Heute leben sie beide dort, oben in der kleinen Schlucht über dem Wasser und sie schauen nach dem Wasserloch, Falls das Wasserloch leer werden sollte, werden die Wanampi Regen bringen und es wieder auffüllen. Wenn es regnet gehen sie Kundschaften über die Sanddünen.

Itaritjari - Der Beutelmaulwurf
Der Beutelmaulwurf lebt in den Sanddünen nahe des Uluru. Er ist ein kleines ruhiges Tier , das unter dem Sand nach Ameisen, Termiten und anderen Insekten jagt. Der Vorfahre des modernen Beutelmaulwurfs war Itjaritjari.
Er lebte in einer Höhle nahe der Gegend, wo die Malaleute ihre Zeremonien ausführten. Manchmal grub sie Tunnel durch den Stein und machte Löcher, die sie heute sehen können. Vor ihrer Höhle ist ein grosser Stein welcher ein Yuu oder Windschutz genannt wird.
Itjartjari liebte es häufig die Malakinder vor ihrer Höhle spielen zu sehen. Sie war auch freundlich mit den Malafrauen und machte eine Höhle , die Mala als Schutz verwenden.


Quelle: ULURU STORIES
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