Der  Molukkenkakadu 
Systematik:
  • Familie: Cacatuidae 
    • Art:  Cacatua moluccensis ( Gmelin, 1788)
        • Unterarten: - keine

Bezeichnungen:

wissenschaftlich: cacatua moluccensis
Molukkenkakadu
Salmon-crested cockatoo
cacatoes de moluques
       cacatua de las molucas

Steckbrief:
  • Gefiederfärbung: Männchen und Weibchen gleich
  • Länge: ca. 55 cm
  • Freilandpopulation (Status): Population gefährdet
  • CITES:
  • Gefangenschaftspopulation: recht häufig 
  • Haltung: bevorzugt Volieren (> 10°C)
  • Gelege: 1 - 2 Eier
  • Brutdauer: 30 Tage
  • Flügge werden:  nach ca. 90 Tagen. 
  • Erreichen der Selbständigkeit: 6-8  Wochen nach dem Ausfliegen

 
Verbreitung
 

Insel Seram, Saparua und Haruku, südliche Molukken , durch den Menschen ein kleiner Bestand auf Ambon verbreitet
Beschreibung
Männchen: weiß bis zartrosa, Vorderseite etwas intensiver Lachsfarben. Haube rund, Deckfedern rosa, dahinter lange, mennigrote zerschlissene Haubenfedern. Hand -und Armschwingen mit orangegelben Innenfahnen sind auf der Unterseite intensiver gefärbt, ebenso äußere Schwanzfedern. Schnabel grauschwarz, Iris braunschwarz, nackter Augenring bläulichweiß. Füße grau. 

Jungvögel: wie erwachsene, aber Iris schwarz. Intensität der Farbe und Größe variieren.


Habitat
Überwiegend in Küstengebieten bzw. auf kleineren Inseln. Auf Seram gibt es einen Bestand auch in 1000 m NN, ansonsten leben die Kakadus in tieferen Lagen. Sie sind häufig auf landwirtschaftlichen Nutzflächen und Kokosnussplantagen anzutreffen und richten nicht selten lokal großen Schaden an. 
Ernährung und Brut
Häufig von halbreifen Samenständen der Kokosnusspalme.
Beginn der Brutzeit liegt Ende März bis Anfang April. Meist in hochgelegenen Baumhöhlen. Das Gelege besteht aus 2 Eiern. Überwiegend brütet das Weibchen , wird aber vom Männchen abgelöst.
Allgemeines: 


 
 

 

Seit Jahrzehnten in Europa, in den letzten Jahren werden sie in besonders großer Zahl eingeführt.Sie ereichen ein hohes Alter.Einzelvögel neigen zum Federrupfen. Ihre Stimme ist ausgesprochen laut. Sehr nagefreudig und daher nicht ohne Aufsicht im Zimmer freizulassen. Durch den reichlich anfallenden Staub der Puderdunen bereitet eer bei der Unterbringung in der Wohnung ebenfalls Probleme. Er hat ein liebenswertes Wesen, lernt schnell und hat Nachahmungstalent.

Autor
© Thomas Polster und Olga Krykorka

Quellennachweis:
  •  
  • Complete Book of Australian Birds - Digest
  • Australian Cockatoos - Derek Roff 
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